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Das sogenannte brennende Kraut ist eine Wärmeanwendung in Form einer Beisfuss-Zigarre und hat einen intensiven Räucherduft. Der Ausdruck „Moxa“ stammt aus dem Japanischen und bedeutet „brennendes Kraut“.
Es handelt sich dabei um ein weiches, flauschiges Kraut, Artemisia vulgaris, welches fest in Reispapier gewickelt wird, sodass ein Röllchen von der Grösse einer Zigarre entsteht. Ein Ende des Röllchens wird angezündet. Sobald es gleichmässig brennt kommt es in das Moxakästchen und wird auf die entsprechende Körperstelle aufgesetzt.
Die heilende Wirkung dringt direkt durch die Haut und strahlt auf den darunter liegenden Meridian aus. Eine andere Möglichkeit Moxa anzuwenden ist: Man hält die brennende Zigarre ca. 2,5 cm über der Haut und vollführt langsame Kreisbewegungen.
Für eine Vielzahl von Beschwerden kann Moxa eingesetzt werden, wie etwa chronisches Nasenbluten, Arthritis, Rheuma, Zerrungen, taubes Gefühl in den Muskeln usw. Im Verständnis der TCM sind viele krankhafte Zustände durch Kälte oder Wärme und auch durch energetische Schwächezustände in den entsprechenden Meridianen verursacht.
Etwas verallgemeinert kann gesagt werden dass durch die Moxibution das „Qi“ (= Lebensenergie) zugeführt und somit krankhafte Zustände verbessert werden.
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